
Obwohl ich nicht an kalten Füßen leide und praktisch nie warme Socken trage, habe ich vor einigen Wochen, als ich meine Tante in Jena besucht habe, von ihr gelernt, wie man diese dickeren Hauspuschen strickt.
Sie sind relativ schnell fertig, weil sie mit dickem Garn und entsprechend dicken Nadeln gestrickt werden und sie wärmen sehr gut. Ein großer Teil der Verwandschaft, Freunde und Nachbarn meiner Tante sind für die nächsten Jahrzehnte mit den Puschen versorgt.
Also wieso soll ich denn auch noch welche stricken, besonders wenn ich selbst ohnehin kaum welche trage?
Weil ich unbedingt wissen will wie sie gestrickt werden.
Weil ich unendliche Mengen Wollreste haben, die sich da ganz gut hineinverwurschteln lassen.
Weil wir einige Gästehausschuhe brauchen.
Weil sich diese Puschen auch ganz gut für Spendenaktionen anbieten.
Weil mein Mann sich welche für sich gewünscht hat, weil er bei diesen Temperaturen auf einmal kalte Füße hat.



Diese drei Paare hier habe ich über 44 Maschen mit einer 3,5er Nadel gearbeitet. 3-5 Runden in 1re-1li bzw. 1re- 1li verschränkt und dann den ganzen Rest in
Halbpatent.