Damit Ihr nicht denkt, ich würde nur Weben - na ja, eigentlich schon, denn ich habe wieder einen Schal auf dem Rahmen. Diesmal ein Seidenmischgarn aus den Vorblogzeiten. Aber es gibt noch ein Leben neben Stricktreffs, Wollshoppingtouren und der Handarbeiterei, am Sonntagabend waren mein Mann und ich in München zu einem Diavortrag Indien- Der Norden. Da wir ja vor zwei Jahren selber da herumgereist sind, waren wir interessiert zu sehen, welche Themen für andere Fotografen interessant sind. Ein guter und eindrücklicher Diavortrag, wer Lust und Interesse hat, sollte sich den mal ansehen.
Und da wir etwas zu früh in München waren, haben wir trotz der nicht so tollen Temperaturen noch eine Spaziergang durch die Stadt gemacht, mit Schwerpunkt Marienplatz und Gasteig. Und diese kleine Auswahl an Bildern sind dabei mit meiner kleinen Kamera entstanden (hat alle mein Mann gemacht).Ich habe die Zeit genutzt und eine ganze Zackenstulpe (60 Maschen und 70 Runden) in den Fahr- und Wartephasen fertiggestrickt. Das ist übrigens Johannisbeere und Brennessel von der Wollmeise.
Dienstag, 9. Februar 2010
Sonntag, 7. Februar 2010
Türkis und Karneol Schal
Ich hatte es ja schon im letzten Beitrag angekündigt, dass ein neuer Schal auf dem Webrahmen ist. Hier ist er nun ... fertig gewebt, gewaschen, getrocknet und mit gedrehten Fransen versehen.
Verarbeitet habe ich eine Wollmeise 100% Schurwolle aus ihren Anfangszeiten. Sie ist nicht ganz so weich wie die aktuellen Garne, aber man kann sie trotzdem ganz gut am Hals aushalten. Na ja, ein klein wenig juckt sie, aber da wird sich sicherlich jemand finden, dem das nichts ausmacht. Die Farben haben sich gut verteilt und machen eine feine dezente Musterung, die mir sehr gut gefällt. Das Strahlen der Farben kommt auf den Fotos ja leider immer gar nicht so rüber, wie es in Natur aussieht.
Was mich immer noch erstaunt, wie das fliegengitterartige Gebilde zusammenschnurrt und ein festes Gewebe abgibt. Und was mich auch wieder begeistert hat, wie schnell das Weben geht. Ich hätte niemals in drei Tagen, aus dieser dünnen Wolle, so einen großen Schal geschafft. Ich sehe schon meine Wollberge schmelzen....
Ich bin jetzt so richtig im Webfieber und überlege und plane schon am nächsten Prokjekt.



- Wolle: Wollmeise Türkis und Karneol, 100% Schurwolle
- Lauflänge: 320m/100g als 120g Strang
- Verbrauch: 160g
- Weben: auf Ashford Knitters Loom 50cm, 30/10-Kamm, 96 Kettfäden, 260cm Kettfadenlänge, Leinwandbindung
- Größe ohne Fransen: vor dem Waschen 204 x 29,5cm - nach dem Waschen 180 x 26cm
- Extra Bearbeitung: Handwäsche und 20 Minuten Trockner auf Normaltrocken. Fransen an den Kanten abgenäht und zu kleinen Kordeln gedreht.
- Gewebt vom 3.- 6. Februar 2010
Verarbeitet habe ich eine Wollmeise 100% Schurwolle aus ihren Anfangszeiten. Sie ist nicht ganz so weich wie die aktuellen Garne, aber man kann sie trotzdem ganz gut am Hals aushalten. Na ja, ein klein wenig juckt sie, aber da wird sich sicherlich jemand finden, dem das nichts ausmacht. Die Farben haben sich gut verteilt und machen eine feine dezente Musterung, die mir sehr gut gefällt. Das Strahlen der Farben kommt auf den Fotos ja leider immer gar nicht so rüber, wie es in Natur aussieht.
Was mich immer noch erstaunt, wie das fliegengitterartige Gebilde zusammenschnurrt und ein festes Gewebe abgibt. Und was mich auch wieder begeistert hat, wie schnell das Weben geht. Ich hätte niemals in drei Tagen, aus dieser dünnen Wolle, so einen großen Schal geschafft. Ich sehe schon meine Wollberge schmelzen....
Ich bin jetzt so richtig im Webfieber und überlege und plane schon am nächsten Prokjekt.
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Mittwoch, 3. Februar 2010
May I proudly present
my first woven scarf. Seht Ihr wie weich er fällt?
Ich konnte es natürlich nicht lassen gleich einen 2. Schal anzufangen. Eine Sockenwolle aus den allersersten Wollmeise Anfangstagen; 100% Schurwolle mit 320m/100g, Türkis und Karneol.



- Wolle: Lana Grossa Mega Boots Strech, 6-fädig, Farbe 8829
- Verbrauch: genau ein Knäuel von 150g = 390m
- Weben: auf Ashford Knitters Loom 50cm, 30/10-Kamm, 72 Kettfäden, 210cm Kettfadenlänge, Leinwandbindung
- Größe: vor dem Waschen 164x 22,5cm, nach dem Waschen 154x21 cm ohne Fransen
- Fertig: 2. Februar 2010
Ich konnte es natürlich nicht lassen gleich einen 2. Schal anzufangen. Eine Sockenwolle aus den allersersten Wollmeise Anfangstagen; 100% Schurwolle mit 320m/100g, Türkis und Karneol.
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Dienstag, 2. Februar 2010
Erste Erfahrungen mit dem Weben - Fortsetzung 1
Es wird, es wird...
Für den Abschluss mit den Fransen habe ich mich für diese ganz einfach Version entschieden, na ja eine andere kenne ich noch nicht. Bei erfahrenen Weberinnen kann man so richtig kunstvoll abgenähte und geknüpfe Fransenabschlüsse bewundern.
Auf dem Bild sieht man auch ganz gut meine Fortschritt bei der Kante. Links ist der Anfang zu sehen, noch recht locker; rechts das Ende der Webarbeit und da ist die Kante schon viel fester und schöner.

Für den Abschluss mit den Fransen habe ich mich für diese ganz einfach Version entschieden, na ja eine andere kenne ich noch nicht. Bei erfahrenen Weberinnen kann man so richtig kunstvoll abgenähte und geknüpfe Fransenabschlüsse bewundern.
Auf dem Bild sieht man auch ganz gut meine Fortschritt bei der Kante. Links ist der Anfang zu sehen, noch recht locker; rechts das Ende der Webarbeit und da ist die Kante schon viel fester und schöner.
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Montag, 1. Februar 2010
Nochmals Spiralmütze
Ich habe die Anleitung für meinen Two in one spiral hat nun als pdf vorbereitet und wer sie braucht, kann sie sich gerne runterladen.

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Stricken/Knitting
Erste Weberfahrungen
Im Herbst letzen Jahres wurde ich bei einem Besuch im Wollmeise Shop durch Yasmin mit dem Weben infiziert. Diese wunderschönen Tücher, die man aus der Sockenwolle und dem Lacegarn in den bekannten Traumfarben herstellen kann, dieser Gedanke hat mich nicht mehr losgelassen. Und wie der Zufall es wollte, kurze Zeit danach konnte ich ein Asford Knitters Loom mit 50cm Breite kaufen. Aber mir hat dann doch die Zeit gefehlt anzufangen und irgendwie habe ich mich auch nicht rangewagt. Aber jetzt am letzten Wochenende ging es los. Und mein erster Versuch ist erst einmal gründlich mißlungen, denn ich habe das Webstück, das Ihr hier auf den ersten zwei Fotos seht, aus dem Rahmen geschnitten. Was ist schief gelaufen?
2. Mit dem dünneren Garn habe ich auch mehr Schwierigkeiten gehabt ein Gefühl für die Kante und die Festigkeit des Gewebes bekommen. Die Kante ist an einigen Stellen zu fest, an anderen bilden sich Schlaufen. Einige Bereiche im Gewebe sind zu eng zusammengezogen, andere zu locker. Man sieht es auf den Fotos und ich glaube nicht, dass ein Waschgang da noch viel Abhilfe bringt.
3. Einen wirklich großen Fehler habe ich beim Spannen mit dem Kettbaum begangen. Ich habe kein Papier zwischen die Fadenschichten gelegt und so ist die Spannung so ungleichmäßig geworden, dass einige Fäden, zu viele, ihre Spannung verloren hatten. Das war dann das endgültige Signal alles rauszuschneiden.
4. Ein Nebeneffekt war, dass ich die Wolle von der Einfärbung her schrecklich finde. Am Knäuel hat sie mir mal gefallen, aber schon gestrickt sah sie unmöglich aus und als Schal noch schlimmer, selbst als Probearbeit. Ich möchte einfach ein optisch schönes Stück vor Augen habe, wenn ich schon die ganze Zeit draufgucke.
Also habe ich gestern Mittag einen neuen Versuch gestartet. Und weil es in unserer Wohnung zu eng ist, habe ich mich mit einer dicken Jacke auf den Balkon begeben und meinen Rahmen bespannt. Zum Glück schien die Sonne. Und so sah das dann aus:


2. Mit dem dünneren Garn habe ich auch mehr Schwierigkeiten gehabt ein Gefühl für die Kante und die Festigkeit des Gewebes bekommen. Die Kante ist an einigen Stellen zu fest, an anderen bilden sich Schlaufen. Einige Bereiche im Gewebe sind zu eng zusammengezogen, andere zu locker. Man sieht es auf den Fotos und ich glaube nicht, dass ein Waschgang da noch viel Abhilfe bringt.
3. Einen wirklich großen Fehler habe ich beim Spannen mit dem Kettbaum begangen. Ich habe kein Papier zwischen die Fadenschichten gelegt und so ist die Spannung so ungleichmäßig geworden, dass einige Fäden, zu viele, ihre Spannung verloren hatten. Das war dann das endgültige Signal alles rauszuschneiden.
4. Ein Nebeneffekt war, dass ich die Wolle von der Einfärbung her schrecklich finde. Am Knäuel hat sie mir mal gefallen, aber schon gestrickt sah sie unmöglich aus und als Schal noch schlimmer, selbst als Probearbeit. Ich möchte einfach ein optisch schönes Stück vor Augen habe, wenn ich schon die ganze Zeit draufgucke.
Also habe ich gestern Mittag einen neuen Versuch gestartet. Und weil es in unserer Wohnung zu eng ist, habe ich mich mit einer dicken Jacke auf den Balkon begeben und meinen Rahmen bespannt. Zum Glück schien die Sonne. Und so sah das dann aus:




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Sonntag, 31. Januar 2010
Wolle in Ulm
So, jetzt also ein kleiner Überblick über unsere Woll- und Stoffshoppingtour nach Ulm. Das erste Geschäft, dass wir in Ulm besucht haben war Wolle Rödel. Nun ja, auch nicht anders als all die anderen Rödels, die man so kennt. Unsere nächste Station war Wolle und Ideen. Da haben wir dann wirklich in schöner Wolle "gebadet". Neben den schon bekannten guten Qualitäten haben wir eine für uns neue Wolle entdeckt. Die Wollfirma heißt Bremont, und die Wolle ist zum Dahinschmelzen. Aber ich habe mich beherrscht und nichts gekauft. Ich musste mir nur meine Vorräte vor Augen halten, das hat zumindest in diesem Geschäft noch funktioniert.
Aber im 3. Wollgeschäft dem La Paillette war es dann mit den guten Vorsätzen auch schon wieder vorbei.
Und die braun gemusterte Wolle passt so gar nicht in mein Wollschema. Es ist ein Experiment, ob mir diese Farbe steht. Ich habe ja das Probleme, das ich außer rot und blau kaum andere Farben trage bzw. meine, dass mir andere Farben nicht stehen. Trotz Farbberatung bin ich da keinen Schritt weiter. Braun war bisher meine absolute Antifarbe, aber vielleicht steht sie mir doch; ich werde es mal ausprobieren. In dem La Paillette haben wir auch eine Traumwolle entdeckt, eine Mischung aus Camel, Cashmere und Seide. Zum Glück war sie schon ziemlich ausverkauft und "meine" Farben waren schon weg. (Leider finde ich nirgendwo ein Bild zu dieser Wolle).
Ach übrigens, passender Weise sind alle drei Wollgeschäfte in der Pfauengasse und es macht Spaß von einem Wollgeschäft ins nächste zu wechseln.
Und ganz in der Nähe der Wollgeschäfte ist auch Stoffe creativ zu finden. Hier findet man eine kleine, aber feine Auswahl an Stoffen von namhaften Designern. Zum Sommer hin möchte ich mir ein Kleid nähen, aber um es gut hinzubekommen, will ich das wenn möglich in einem Nähkurs machen. "Mein Stoff" ist eine Baumwoll-Viskosemischung von Rena Lange und ... na ratet mal ... in blau.
Aber im 3. Wollgeschäft dem La Paillette war es dann mit den guten Vorsätzen auch schon wieder vorbei.


Und die braun gemusterte Wolle passt so gar nicht in mein Wollschema. Es ist ein Experiment, ob mir diese Farbe steht. Ich habe ja das Probleme, das ich außer rot und blau kaum andere Farben trage bzw. meine, dass mir andere Farben nicht stehen. Trotz Farbberatung bin ich da keinen Schritt weiter. Braun war bisher meine absolute Antifarbe, aber vielleicht steht sie mir doch; ich werde es mal ausprobieren. In dem La Paillette haben wir auch eine Traumwolle entdeckt, eine Mischung aus Camel, Cashmere und Seide. Zum Glück war sie schon ziemlich ausverkauft und "meine" Farben waren schon weg. (Leider finde ich nirgendwo ein Bild zu dieser Wolle).
Ach übrigens, passender Weise sind alle drei Wollgeschäfte in der Pfauengasse und es macht Spaß von einem Wollgeschäft ins nächste zu wechseln.
Und ganz in der Nähe der Wollgeschäfte ist auch Stoffe creativ zu finden. Hier findet man eine kleine, aber feine Auswahl an Stoffen von namhaften Designern. Zum Sommer hin möchte ich mir ein Kleid nähen, aber um es gut hinzubekommen, will ich das wenn möglich in einem Nähkurs machen. "Mein Stoff" ist eine Baumwoll-Viskosemischung von Rena Lange und ... na ratet mal ... in blau.
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