Wir gehen ja seltener ins Kino, aber die kleinen, feinen und eher ungewöhnlichen Filme lieben wir sehr.
Gestern Abend haben wir uns same same but different angesehen. Der Film basiert auf der wahren Liebesgeschichte eines jungen Mannes, der sich in eine kambodschanische Prostituierte verliebt.
Da wir vor einigen Jahren Kambodscha, Laos und Vietnam über viele Wochen bereist haben, hat uns dieser Film natürlich interessiert und wir wurden nicht enttäuscht. Das Leben der Menschen wurde sehr authentisch erzählt und viele Erinnerungen an Kambodscha wurden in uns wach gerufen. Wir haben allerdings auf den Wegen, auf denen wir uns bewegt haben, überhaupt nichts von Prostitution mitbekommen, wobei es leider traurige Gewissheit ist, das Kambodscha da weltweit ganz oben auf der Liste steht. Wenn man mehr über dieses tolle Land und seine stolzen Menschen erfahren möchte, dann sollte man sich den Film unbedingt ansehen. Eine tragische, traurige und sehr schöne Liebesgeschichte.
Leider war das allgemeine Interesse an diesem Film sehr mäßig, wir saßen nur zu fünft drin. Und was wirklich unmöglich war - die irre Lautstärke, in der der Film abgespielt wurde. Das ist mir schon öfters aufgefallen und ich werde in Zukunft wohl Ohrstöpseln mitnehmen müssen. Sind denn inzwischen alle schwerhörig, oder was?
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Montag, 25. Januar 2010
Samstag, 1. November 2008
Film: Let's make MONEY
Wir haben den freien Tag genutzt und uns den gerade in den Kinos angelaufenen Film Let's make MONEY angesehen. Erwin Wagenhofer hat einen Dokumentarfilm über die Spur des Geldes, unseres Geldes, gemacht. Der Film zieht einen nach und nach in seinen Bann und man ist irgendwann nur noch entsetzt was für menschliche, wirtschaftliche sowie ökologische Katastophen und Konsequenzen in Kauf genommen werden, um möglichst viel Geld zu verdienen.
Nicht, dass wir das alles nicht wüßten, aber in dieser Dokumentation wird einem die Skrupellosigkeit verschiedener Regierungen und Investmentorganisationen, die Zerstörung von Lebensraum und Natur und die Not der Armen, auf deren Rücken das alles abläuft, noch mal so richtig im Detail gezeigt. Hier und hier können gute Zusammenfassungen und Kritiken des Films nachgelesen werden. Ein lohnt sich hineinzugenen, ein wirklich sehenswerter Film.
Übrigens waren wir keine 20 Personen in dem Kinosaal, die Ballerfilme hatten mehr Zulauf.
Nicht, dass wir das alles nicht wüßten, aber in dieser Dokumentation wird einem die Skrupellosigkeit verschiedener Regierungen und Investmentorganisationen, die Zerstörung von Lebensraum und Natur und die Not der Armen, auf deren Rücken das alles abläuft, noch mal so richtig im Detail gezeigt. Hier und hier können gute Zusammenfassungen und Kritiken des Films nachgelesen werden. Ein lohnt sich hineinzugenen, ein wirklich sehenswerter Film.
Übrigens waren wir keine 20 Personen in dem Kinosaal, die Ballerfilme hatten mehr Zulauf.
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Kino/Cinema
Mittwoch, 2. Juli 2008
Eisenfresser
von Shaheen Dill-Riaz. Gestern haben wir uns diesen Film angesehen und er hat uns tief bewegt. Es ist ein Dokumentarfilm über die Arbeiter einer Abwrackwerft in Bangladesch.
Die immer wiederkehrende Hungersnot im Norden von Bangladesch zwingt die Bauern dazu als Saisonarbeiter auf den Schiffsabwrackwerften im Süden des Landes anzuheuern und unter menschenunwürdigen Verhältnissen zu arbeiten und zu leben. In Chittagong zerlegen sie ohne jeglische Schutzkleidung, mit bloßen Händen ausgemusterte Luxusdampfer, Containerschiffe und Öltanker aus den Industrieländern. Diese Ärmsten der Armen werden durch ein System von Ausbeutung und Abhängigkeit auch noch um den Lohn ihrer harten und unmenschlichen Arbeit gebracht. Es ist einfach nur unfassbar, was man da zu sehen bekommt.
Der Regisseur, selber Bangladeschi und in der Nähe von Chittagong aufgewachsen, durfte als einer der wenigen auf dieses Werftgelände und filmen. Ihm ist ein Film von einer unglaublichen Intensität gelungen.
Es ist ein schöner Film, es ist ein tragischer Film, es ist ein wichtiger Film und er geht wahnsinnig unter die Haut.
Die immer wiederkehrende Hungersnot im Norden von Bangladesch zwingt die Bauern dazu als Saisonarbeiter auf den Schiffsabwrackwerften im Süden des Landes anzuheuern und unter menschenunwürdigen Verhältnissen zu arbeiten und zu leben. In Chittagong zerlegen sie ohne jeglische Schutzkleidung, mit bloßen Händen ausgemusterte Luxusdampfer, Containerschiffe und Öltanker aus den Industrieländern. Diese Ärmsten der Armen werden durch ein System von Ausbeutung und Abhängigkeit auch noch um den Lohn ihrer harten und unmenschlichen Arbeit gebracht. Es ist einfach nur unfassbar, was man da zu sehen bekommt.
Der Regisseur, selber Bangladeschi und in der Nähe von Chittagong aufgewachsen, durfte als einer der wenigen auf dieses Werftgelände und filmen. Ihm ist ein Film von einer unglaublichen Intensität gelungen.
Es ist ein schöner Film, es ist ein tragischer Film, es ist ein wichtiger Film und er geht wahnsinnig unter die Haut.
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